Elternmitwirkung in der Grundschule

Die aktuell gewählten Vertreter/innen im Schuljahr 2016/17 finden Sie unter der Rubrik "Elterninformationen - Gewählte Vertreter im aktuelllen Schuljahr".

Hilfe, ich habe ein Amt übernommen!

Liebe Eltern,
an der Grundschule wirken Lehrer und Erziehungsberechtigte an der Gestaltung des Schulwesens mit.

Wie dieses im Einzelnen aussieht, ist im Schulmitwirkungsgesetz (SchMG) geregelt.
Zu Beginn eines jeden Schuljahres werden Sie zu einer Klassenpflegschaftssitzung eingeladen.

Mitglieder der Klassenpflegschaft sind die Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler einer Klasse.
An diesem Abend wird Ihnen der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin die Unterrichtsinhalte der einzelnen Fächer vorstellen. Sie haben dann Gelegenheit, Fragen zu stellen, Anregungen zu geben bzw. Wünsche zu äußern.
In der Klassenpflegschaft werden Schulveranstaltungen außerhalb der Schule, zum Beispiel Ausflüge, Klassenfahrten oder ein Theaterbesuch beschlossen, manchmal wird auch entschieden, gemeinsam mit den Kindern etwas zu unternehmen oder einen Elternstammtisch einzurichten. Sie können über Bücher, die in der Klasse angeschafft werden sollen, über Art und Umfang der Hausaufgaben, das gemeinsame Frühstück, Geburtstagsfeiern, Bewältigung von Erziehungsschwierigkeiten und vieles mehr beraten.
Bei der ersten Sitzung im neuen Schuljahr wählen die Erziehungsberechtigten eine oder einen Klassenpflegschafts-vorsitzende(n) und deren/dessen Stellvertreter(in). Dieses Amt gilt für die Dauer eines Schuljahres.

Die Klassenpflegschaftsvorsitzenden und die weiteren Vertreter sind Mitglieder der Schulpflegschaft.
Sie wählen aus ihren Reihen den oder die Schulpflegschaftsvorsitzende(n).

Die stellvertretenden Klassenpflegschaftsvorsitzenden können mit beratender Stimme (d. h., bei Abstimmungen können sie nicht mitstimmen) an Schulpflegschaftssitzungen teilnehmen. Auch dieses Amt gilt für die Dauer eines Schuljahres.

In der Schulpflegschaft wird all das beraten, was alle Schüler angeht und über die eigene Klasse hinausgeht, zum Beispiel über Grundsätze zu Klassenfahrten, Organisation und Durchführung von Schulfeiern, Elternaktionen etc. Die Schulpflegschaft wählt aus ihren Reihen die Mitglieder der Schulkonferenz.

Das wichtigste Entscheidungsorgan der Schule ist die Schulkonferenz.
Hier treffen Lehrer und Elternvertreter zusammen, um über die Bildungs- und Erziehungsarbeit an der Schule zu beraten und zu beschließen. Im Schulmitwirkungsgesetz ist die Anzahl der Mitglieder genau festgelegt. Für unserer Schule mit einer Schülerzahl von über 200 Schülern gilt: 12 Mitglieder im Verhältnis 1:1, d. h. 6 Erziehungsberechtigte und 6 Lehrer(innen). Der Schulleiter ist Vorsitzender der Schulkonferenz. Er hat wie seine ständige Vertreterin, kein Stimmrecht. Allerdings darf er bei Abstimmungen, die eine Stimmgleichheit ergeben (6 dafür und 6 dagegen), anschließend mit seiner Stimme die Entscheidung fällen. Der Schulträger, die Stadt Horstmar, kann einen Vertreter mit beratender Stimme in die Schulkonferenz entsenden.

Die Schulkonferenz berät über die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule. Sie entscheidet unter anderem über
- Einrichtung zusätzlicher Lehrveranstaltungen und Arbeitsgemeinschaften,
- Planung von Veranstaltungen außerhalb der Schule sowie Ausleihe oder Übereignung von Lernmitteln,
- Termine (z. B. Elternsprechtage, Schulfest...),
- Grundsätze zu Klassenfahrten,
- Zusammenarbeit mit anderen Schulen, örtlichen Verbänden, der Verkehrswacht etc.,

Zu Beginn eines jeden Schuljahres werden die Mitglieder der Schulkonferenz neu gewählt.